Vom Regen in die Trauffer

Das Gruppenfoto wurde vor der Trauffer Riesenholzkuh geschossen, als es einen Moment lang nicht regnete. (Bild: Vreni Schenk)

«Die Sonnenbrille habe ich trotz angesagtem Regenwetter mitgenommen.», begrüsste der Pfarrer die rund 80-köpfige Schar von Senioren im Car. Am 15. September fand der Seniorenausflug in die Thunersee-Region statt, gemeinsam organisiert von der politischen Gemeinde und der Kirchgemeinde Uerkheim. Auf dem Weg erzählte Vreny Kappeler ausgesuchte Wissenshäppchen zur durchfahrenen Region. So war vielen «Einheimischen» z. B. unbekannt, dass in Kirchleerau ein Findlingsgarten existiert.

In Hofstetten bei Brienz legten wir beim kürzlich eröffneten Besucherzentrum der Trauffer Holzspielwaren AG einen Kaffeehalt ein. Dort ermöglichte uns die Trauffer-Erlebniswelt einen Blick hinter die Kulissen der Produktion der berühmten Trauffer Holzkühe. Die Austellung zum Sehen, Anfassen, Hören und selber Probieren fesselt nicht nur Kinder, sondern packte auch uns. Wir waren fasziniert von der liebevollen Handarbeit, die in jeder Holzkuh steckt. 

Im Oberdeck des Motorschiffes «Stadt Thun» genossen wir dann die  Schifffahrt ab Interlaken beim 1.-klassigen Mittagessen: 3-Gang-Menü mit einem exquisiten Panna-Cotta zum Dessert. Die Sonne drückte durch die Wolken und gab der Landschaft eine zauberhafte Stimmung.

In Thun angekommen, zerstreuten wir uns in der Stadt. Die einen gingen spazieren, die anderen kehrten zum Kaffee oder zu einem Aperol Spritz ein. Zur Rückfahrt trafen aber alle sehr pünktlich wieder beim Car ein. Denn niemand wollte riskieren mit dem Boot bis nach Aarau die Aare hinunterfahren zu müssen, wie die Reiseleitung als Alternative für Verspätete vorschlug.

Als wir bei Regen vor dem Gemeindehaus Uerkheim ankamen, stieg eine erschöpfte, aber zufriedene Gesellschaft aus. Wir verbrachten einen abwechslungsreichen und geselligen Tag. Die Sonnenbrille hatte sich zwar als überflüssig erwiesen. Doch auch ohne Sonne war es ein gelungener Ausflug. Dem Vorbereitungsteam Vreni und Heinz Schenk und Vreny und Markus Kappeler danken wir herzlich für ihr Engagement!